500er & 600er Regel

500er & 600er Regel

Mal unabhängig davon ob die Erde eine Scheibe oder doch eine Kugel ist – sie dreht sich!
Gleichmäßig im Kreis. Rund um die Uhr, in Flensburg wie auch in Tupfingen, in China und Lappland. Überall.

Und wenn dann die Kamera auf einen fixen Punkt am Himmel gerichtet ist, Sterne zum Beispiel, dann würden nach ein paar Sekunden diese Sterne anfangen erst Oval und dann zu Strichen zu werden.
Klar, sie ziehen ja am Objektiv vorbei während die Kamera belichtet.
Und wir wollen ja möglichst lange Belichten. Und schön runde Sterne möchten wir haben.

So sollte es nicht aussehen

Grundsätzlich sieht’s wie folgt aus:
Je länger die Brennweite, umso kürzer die Belichtungszeit.
Klar, mit einem Tracker oder einer Nachführung sind auch mit 1000mm mehrere Minuten möglich.

Aber wir wollen ja die z.b. Milchstraße fotografieren, mit kurzer Brennweite, schön weitwinklig. Und ohne Nachführung.
18mm sind ein guter Wert, die nehmen wir jetzt mal.
Und wir nehmen die 500er Regel.

Die besagt das du 500 durch die Brennweite deines Objektivs teilen sollst.

500 : 18 = 27.77….
Somit kannst Du, mit Puffer, 25 oder noch sicherer 20 Sekunden belichten.

Es gibt auch die 600er Regel. Weil wir es mit unterschiedlichen Sensoren und Formaten zu tun haben: APS-C, Vollformat…

Da sähe es so aus:
600 : 18 = 33.33….

tafel

Aber glaubt mir, auf dem Acker, Nachts auf eurem Display der Kamera sieht’s gut aus, alles schön rund.


Noch besser, im Urlaub, der Knaller HotSpot, so schnell nicht reproduzierbar.


Und Zuhause stellt ihr dann fest das die Sterne Eiförmig sind, weil ihr um ein paar wenige Sekunden gepokert habt.


Mit der 500er Regel und lieber dann abrunden seid ihr auf der sicheren Seite.

 


Safe ! Absolut 🙂

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Copy Kills - but you can ask me anytime ;)